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15 Jahre Skifreizeit in Livigno (Italien), ein kleines Jubiläum

Wie es nach einer Skifreizeit schon Tradition geworden ist, lud unser Coach Dirk Emme alle Teilnehmer im August 2009 zu einer zünftigen Wanderung mit Jause ein. Diesmal ging es ins weithin bekannte Gasthaus Pfennig nach Baarsen. Die große Hitze stand im krassen Gegensatz zu den Temperaturen, bei denen wir normalerweise unserem Lieblingssport frönen. Endlich auf dem Berge angekommen wurde uns das Ziel unserer nächsten Skifreizeit bekanntgegeben: Livigno! Ein Name der auf der Zunge zergeht! Bella Italia, traumhafte Skipisten! Da ich als Quereinsteigerin beim TuS erst 1mal dabei war und diesen Ort noch nicht kannte, stand für mich fest: Da will ich hin! Dazu kommt, dass ich mich in der Runde der TuS Skifreunde wohlfühle und mich seit Jahren auf den Oktober freue, wenn die Skigymnastik mit Herbert wieder beginnt (Auch für alle Nicht-Skifahrer unbedingt empfehlenswert).

Am 15. März also starten 16 Skibegeisterte mit dem bewährten Busunternehmen "Herter-Reisen" bei denkbar schlechten Straßenverhältnissen (mancher mag sich noch an diesen Tag mit Schneetreiben erinnern!). Das Tiefdruckgebiet verfolgt uns bis ins "Alta Valtellina". Dennoch fühlen wir uns sicher, und nach einem Glas Roten können sogar alle ein paar Runden schlafen.

Kurz vor dem Ziel erwartet uns, bzw. unseren Buschef, noch eine Herausforderung: Der "La Drossa" Tunnel.3,5 km lang, endlos erscheinend und so eng, dass der Bus gerade hineinpasst. Nichts für schwache Nerven! 1 - 2 Schrecksekunden bei der Rückfahrt:- Dirk und Michael brauchen einiges an Überzeugungskraft, um einem Beamten klarzumachen, dass die Maße des Busses passen und so die Voraussetzungen für eine Ausfahrt gegeben sind.

Für die meisten Teilnehmer kommt nun das freudige Wiedersehen mit unserem Hotelchef "Mauro". Sein Witz und Charme machen uns bald alle zu Maurofans. Er und seine Superköchin Leila sind ein unschlagbares Team und unsere Lachmuskeln werden bei LaOla-Wellen für ihre Kochkünste wie Bündner Gerstensuppe, Pizzocherie u. a. ordentlich strapaziert.

Apropos Muskeln, die müssen auf den sagenhaften und gut gepflegten Pisten ganze Arbeit leisten. Bei Kältegraden um minus 22 Grad im Tal muss man sich schon warm arbeiten. Wie gesagt: Die Pisten, breit wie Autobahnen, reine Sahnehäubchen, wenn es über Nacht noch ein wenig geschneit hat. Also in die Bindung steigen, ein paar Gewichtsverlagerungen, Kristalle wie Sternenstaub glitzern in der Sonne und massieren unsere Haut, laufenlassen und genießen!

Ein Höhepunkt: Das Bergfest am Dienstag. Für 15 jährige Treue werden Cordula, Herbert und Marco mit einem wunderbaren Badetuch incl. TuS-Emblem und persönlichem Namenszug bedacht. Dirk wird im Gegenzug nach einem ganz speziellen Striptease mit einem extra angefertigten Nostalgie-Shirt überrascht. Es folgt eine lebhaft Diskusssion über eines der nächsten Ziele. Der letzte Tag Sonne pur, blauer Himmel, ein Traum! Alles entspannt sich. " Livigno verneigt sich noch mal vor uns" (Herbert Henjes).

Alle können, Gott sei Dank, mit heilen Knochen nach Hause fahren. Dank an die Organisatoren. Und alle sind sich einig: Das soll nicht das letzte Mal Livigno gewesen sein! Eure Eva.