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TuS-Grenzbeziehung
(Bericht)

Ein Stück Heimatpflege haben wir am Sonntag, dem 20. September 2009 mit unserer diesjährigen Grenzbeziehung betrieben. Nicht wie in früheren Zeiten, wo ausschließlich Männer teilnahmeberechtigt waren und eine Grenzbeziehung kein Fest, sondern eine Pflicht war. Wo die Frauen um die Männer bangten, ob sie auch von dem nicht immer ungefährlichen Gang an der Gemarkungsgrenze entlang ohne blutige Köpfe heimkehren würden. So starteten wir bei herrlich sonnigem Wetter nach einer kurzen Wegbeschreibung durch unseren Vorsitzenden Dirk Emme und einer musikalischen Begrüßung durch die heimischen Jagdhornbläser Richtung Holzhäuser Gemarkungsgrenze. Ab dem Obelisken auf dem Grießemer Berg ging es ca. 4,5 km entlang der Holzhäuser Gemarkungsgrenze. Auch der vom Steinmetz Joachim Görlich im Jahr 1997 aufgestellte Gemarkungsstein wurde besichtigt. Mehrere alte Grenzsteine als Zeitzeugen aus der Ära des Fürstenturms Waldeck-Pyrmont wurden abgewandert.

Gegen 11.30 Uhr erreichten wir den Erfrischungsstützpunkt an der Reiterwiese. Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum Aussichtspunkt Ibergspitze. Dort wurde eine rustikale Sitzgruppe mit der Holzhäuser Fahne und einem entsprechenden Schild mit launigen Worten von Dirk Emme an die Bevölkerung übergeben. Von dort aus ging es noch eine knappe halbe Stunde bergab und wir erreichten gegen 13 Uhr den Schützenplatz, wo uns der TuS Musikzug fröhlich empfing. Fleißige Helfer hatten Zeltfestgarnituren, Grill, Suppe, Kaffee, Kuchen und Getränke aufgebaut und beim geselligen Beisammensein und zünftigem Gaumenschmaus fand die 7. Holzhäuser Grenzbeziehung gegen Spätnachmittag ihren Ausklang.

(Vera Niebisch)